VASUNDHARA STYLE

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Dr. Vasundhara Doraswamy erhielt ihre erste Ausbildung im Pandanallur-Stil des Bharathanatyam. In den letzten 70 Jahren hat sie mit ihrer Erfahrung und Kreativität der Technik und dem Repertoire eine einzigartige Prägung verliehen, die heute von der Tanzgemeinschaft und den Kunstkennern als „VASUNDHARA BANI“ anerkannt wird. Diese Entwicklung war niemals ein drastischer oder bewusster Schritt, sondern etwas, das sich im Laufe der Jahre zu einem wunderschönen Kunstwerk entfaltet hat. VASUNDHARA BANI hat nach wie vor seine Wurzeln in der Pandanallur-Tradition, sich jedoch mit einzigartigen Merkmalen weiterentwickelt.

Als verehrte Guru ist es Dr. Vasundhara gelungen, Schüler hervorzubringen, die jede ihrer Bewegungen, jeden Blick (Drishti) und alle notwendigen Nuancen in ihre Darbietungen integriert haben. Es ist für keinen Lehrer eine leichte Aufgabe, einen solchen Eindruck zu hinterlassen, dass das Publikum ihn oder sie in den Schülern wiedererkennen kann. Dr. Vasundhara ist dies durch das Vermächtnis ihrer Schüler aus drei Generationen gelungen.

Dr. Vasundharas solide Grundlage im Yoga als Praktizierende und darüber hinaus als Meisterin der Kampfkünste war es, die sie dazu inspirierte, mit den Grenzen des klassischen Bharatanatyam-Tanzes zu experimentieren.

Während die Einbindung von Yoga-Haltungen zur Pracht dieser Tanzform beitrug, half ihr das regelmäßige Yoga-Training dabei, die Geometrie der Bewegungen zu perfektionieren, wodurch die Choreografien zu einem visuellen Genuss wurden. Die Kampfkünste verleihen diesen Bewegungen eine unschätzbare, lebendige Energie. Der Einsatz einzigartiger Hastas, verführerischer Gangarten, eines Abhinaya, das den einfachen Menschen leicht anspricht, Modifikationen der Adavus, Aharya sowie eine unnachahmliche, federleichte Fußarbeit – all dies innerhalb des traditionellen Rahmens – hat zu einem einzigartigen Stil geführt, der heute von allen als „Vasundhara-Stil“ bezeichnet und anerkannt wird. Das vorrangige Ziel dieses Stils ist der Einsatz von Angikabhinaya zur ästhetischen Darstellung. Diese Neuerungen haben maßgeblich dazu beigetragen, Bharatanatyam einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Tradition ist nicht statisch, sondern umfasst Bewahrung, Innovation und Weitergabe. In diesem Zusammenhang erscheint das Zitat von Winston Churchill sehr treffend: „Ohne Tradition ist die Kunst eine Schafherde ohne Hirten, und ohne Innovation ist sie eine Leiche.“

www.vasundharadoraswamy.com

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